Vitamin E

Vitamin E: Gesundes Essen trainiert die Augen! Alle Funktionen als Augenvitamin auf einen Blick!

Vitamine sind für etliche biochemische Vorgänge im Körper verantwortlich und beeinflussen auch die Augengesundheit. Für die Augen sind die Vitamine A, C und E besonders wichtig. Mit der richtigen Ernährung kann man seinem Körper alle wichtigen Vitamine geben und bestens für die Gesundheit vorsorgen.

Vitamin C und Vitamin E schützen die Körperzellen vor freien Radikalen, jenen aggressiven Sauerstoffverbindungen, die zu Zellschäden und sogar Krebs führen können. Sie bilden sich beispielsweise bei Einstrahlung von UV-Licht. Die meisten wissen nicht, dass auch das Augeninnere beim Aufenthalt in der Sonne von UV-Strahlen geschädigt werden kann. Auch Schadstoffe im Tabakrauch schädigen die Augen direkt. Umso wichtiger ist die gute Versorgung mit den Vitaminen A, C und E. Vitamin-A-Mangel kann beispielsweise die Bindehautzellen so verändern, dass sie verhornen.

Vitamin E bezeichnet mehrere fettlösliche Vitamine, die als Tokopherole zusammengefasst werden. In ihrer Wirkung ähneln sie sich stark. Auch die E-Vitamine sind an vielen enzymbedingten Reaktionen des Stoffwechsels beteiligt. So zum Beispiel am Fettsäurestoffwechsel und der Proteinherstellung in Muskeln und Nervenzellen. Ihre auffälligste Eigenschaft ist jedoch die antioxidative Wirkung, wie sie auch Vitamin C hat. Die fettlöslichen E-Vitamine werden in die Zellwände eingebaut und schützen diese vor den negativen Wirkungen der freien Radikale.

Tagesbedarf an Vitamin E für gesunde Augen

Der Vitamin-E-Bedarf eines Erwachsenen beträgt täglich 12 mg. Wer sich ausgewogen ernährt, bekommt genug Vitamin E, sodass kaum Mangelerscheinungen auftreten. Eine Vitamin-E-Mangel zeigt sich durch Veränderungen im Nervenzellen und Muskulatur, am auffälligsten ist dann ein gestörter Gang. Auch die Leber und das Herz-Kreislauf-System können durch Vitamin-E-Mangel beeinträchtigt werden. Eine Überdosierung von Vitamin E ist unschädlich, es ist auch in großen Mengen ungefährlich.

Vitamin E und das gesunde Auge

Das meiste Licht, auch der energiereiche blaue Lichtanteil, trifft auf die Macula im Inneren des Auges. Das UV-Licht kann die Maculafunktion auf Dauer beeinträchtigen. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Konzentration von Carotinoiden auf der Macula ab. Es bildet sich die altersbedingte Maculadegeneration und der Erkrankte sieht verschwommen und teilweise verzerrt.

Vitamin E schützt das Auge vor Zellschädigung durch die freien Radikale, die hauptsächlich durch Sonnenlicht und die Schadstoffe im Tabakrauch zum Auge transportiert werden. Direkten Einfluss auf den Sehvorgang haben auch Selen und Zink, sie schützen ebenfalls vor freien Radikalen.

Zusammenhänge zwischen Vitamin E und Sehbeschwerden sind auffällig und der Schutz vor freien Radikalen ist erwiesen. Daher verordnen Ärzte bei einer Retinopathie und starken Seebeschwerden nicht selten Vitamin E- Präparate. Bei fortgeschrittener altersbedingter Maculadegeneration können hohe Dosierungen von Vitamin E in Verbindung mit Carotin und Zink zu einer Verlangsamung des Sehschärfeverfalls führen.

Vitamin-E-Mangel und die Folgen

Vitamin-E-Mangel schädigt die Zellmembran genauso wie das Zellinnere und zerstört auch ihre DNS. Infolgedessen kommt es zu zahlreichen Stoffwechselstörungen. Die Zellen können entarten und Krebserkrankungen entstehen. Zur Vorbeugung von Krebserkrankungen der Lunge, der Speiseröhre und des gesamten Verdauungstraktes ist Vitamin E äußerst hilfreich. Am besten, man nimmt das Vitamin über Obst und Gemüse zu sich. In Kombination mit den anderen in den Lebensmitteln enthaltenen Antioxidantien ist der Zellschutz sehr effektiv.

Vitamin E kann sogar die Beschwerden bei Arthritis und Rheuma verringern. Schon ein leichter Vitamin-E-Mangel kann dazu führen, dass stoffwechselwirksame Enzyme zerstört werden. Dann schüttet der Körper Entzündungsbotenstoffe aus, die Schmerzen erzeugen. Vitamin E stoppt die Ausschüttung dieser Botenstoffe, sodass die Schmerzen zurückgehen. Wer genügend Vitamin E zu sich nimmt, braucht also weniger Medikamente.

Raucher haben einen besonders hohen Vitamin C-und Vitamin-E-Bedarf. Mit dem Rauchen aufzuhören, wäre am allerbesten, um die Vitaminzufuhr seines Körpers zu sichern. Die Schadstoffe eine Zigarette setzen extrem viele freie Radikale frei, die nicht nur die Lungenzellen schädigen. Raucher, die nicht von ihrem Laster loskommen, sollten auf eine erhöhte Vitaminzufuhr achten.

Ein Vitamin-E-Mangel zeigt sich häufig durch trockene Haut, allgemeine Schwäche, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche. Schwerwiegendere Folgen sind neurologische Beschwerden sowie Muskel-und Gelenksentzündungen. Bei dauerhaftem Vitamin-E-Mangel können auch die Gefäße verkalken. Zu wenig Vitamin-E wirkt sich auch negativ auf das Immunsystem aus. Es ist angreifbarer und man wird anfälliger für Infektionserkrankungen.

Vitamin E steuert außerdem die Sauerstoffzufuhr in den Muskelzellen und kann Schädigungen durch zu viel Sauerstoff verhindern. Nicht zuletzt profitieren auch Gehirn und Nerven von Vitamin E. Denn Zellschäden durch einen Vitamin-E-Mangel können zu schweren Krankheiten wie der Alzheimerkrankheit und Nervenleiden wie Parkinson führen.

So versorgt man sich gut mit Vitamin E

Am leichtesten nimmt der Körper Vitamin E in natürlicher Form auf. Es ist im Weizenkeimen und Sojapräparaten enthalten. Künstliches Vitamin E kann er schlechter verwerten, es wird zum großen Teil wieder ausgeschieden. Lebensmittel mit viel Vitamin E sind alle hochwertigen Pflanzenöle, Blattgemüse, Spargel, Grünkohl und Nüsse. Die empfohlene Tagesdosis liegt zwischen 12 und 24 mg. Die wird schon mit 50 g Mandeln oder 50 g Weizenkeimen erreicht. Um seinen Vitamin-E-Bedarf mit Cornflakes zu decken, benötigt man etwa 100 g.

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